Tiefenpsychologische Psychotherapie - Was ist das?

Die tiefenpsychologische Psychotherapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das sich auf die unbewussten seelischen Prozesse konzentriert, die das Denken, Fühlen und Verhalten eines Menschen beeinflussen. Sie geht davon aus, dass frühkindliche Erfahrungen, unbewusste Konflikte und innere psychische Spannungen eine zentrale Rolle in der Entstehung von psychischen Problemen spielen.

Das Hauptziel der tiefenpsychologischen Therapie ist es, unbewusste Konflikte und psychische Blockaden ins Bewusstsein zu rücken, um diese besser zu verstehen und zu bearbeiten. Dadurch soll dem Patienten eine tiefere Einsicht in die Ursachen seiner psychischen Beschwerden ermöglicht werden, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken.

Der therapeutische Prozess erfordert eine enge und vertrauensvolle Beziehung zwischen Patient und Therapeut, um die unbewussten Inhalte aufzudecken und zu bearbeiten.

Im Gegensatz zur Verhaltenstherapie, die stärker auf konkrete Veränderungen im Verhalten und in Denkmustern fokussiert ist, geht die tiefenpsychologische Therapie tiefer und untersucht die zugrunde liegenden psychischen Strukturen und Prozesse.

  • Ängste, Angstzustände, Panikreaktionen, Phobien
  • Depressionen mit z.B. dem Verlust eines stabilen Selbstwertgefühls, Sinnlosigkeitsgefühlen, Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit, negativen Gedanken
  • Somatische Beschwerden ohne körperliche Ursache
  • Essstörungen
  • Heftige oder langanhaltende Trauerreaktionen, z.B. nach Trennung oder Verlust
  • Insomnie (Schlafstörungen) ohne körperlichen Befund
  • Zwangshandlungen und Zwangsgedanken
  • Problematische, festgefahrene Wahrnehmungs.- und Verhaltensmuster, die immer wieder in Probleme führen, vor allem in Beziehungen.
  • ungelöste  Lebenskrisen
  • „Burnout“, d.h. „Ausgebrannt – Sein“ oder  „anhaltend seelisch und körperlich Erschöpft – Sein“. Meist werden zudem verschiedene Symptome wie depressive Reaktionen und Ängste oder starker innerer Stress erlebt.
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